Neue Studie: BioMin F hemmte das Kariesbakterium Streptococcus mutans im Labor stärker als NovaMin und sogar stärker als eine klassische Fluoridzahnpasta.
Das macht BioMin F besonders spannend für die moderne Kariesprävention.

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Zusammenfassung

Diese In-vitro-Studie untersuchte die antibakterielle Wirkung von BioMin F, NovaMin und einer herkömmlichen fluoridhaltigen Zahnpasta (Signal) gegen Streptococcus mutans, eines der wichtigsten Kariesbakterien.

Ziel

Es sollte geprüft werden, welche Zahnpasta das Wachstum von Streptococcus mutans am besten hemmt.

Methode

Plaqueproben wurden bei kariesaktiven Kindern entnommen, daraus Streptococcus mutans isoliert und anschließend im Labor kultiviert.
Mit einem Agar-Diffusionstest wurde gemessen, wie stark die drei Zahnpasten das Bakterienwachstum hemmen.

Ergebnisse

  • BioMin F zeigte die stärkste antibakterielle Wirkung

  • Signal schnitt ebenfalls wirksam ab, aber schwächer

  • NovaMin zeigte die geringste antibakterielle Wirkung

Die Hemmzone um BioMin F war signifikant größer als bei den beiden anderen Zahnpasten.

Erklärung

Die Autoren vermuten, dass BioMin F durch seine bioaktive Glas-Technologie und die langsame, verlängerte Fluoridfreisetzung besonders wirksam ist. Dadurch könnte die Zahnpasta das Kariesrisiko nicht nur durch Remineralisation, sondern auch durch eine antibakterielle Wirkung reduzieren.

Einschränkung

Die Studie wurde nur im Labor durchgeführt und untersuchte nur Streptococcus mutans. Deshalb sind weitere Untersuchungen nötig, um die Wirkung im Mund unter realen Bedingungen zu bestätigen.

Fazit

BioMin F zeigte in dieser Studie die beste antibakterielle Wirkung gegen Streptococcus mutans und könnte deshalb eine interessante Zahnpasta zur Kariesprävention sein.

Lorenza Dahm