.
ACTA SCIENTIFIC DENTAL SCIENCES (ISSN: 2581-4893)
.
Die Behandlung des Stechens - BioMin


Zusammenfassung

Diese klinische Studie untersuchte die Wirksamkeit von BioMin im Vergleich zu zwei anderen bekannten Zahnpasten gegen Dentinhypersensibilität:

  • BioMin (Fluoro-Calcium-Phosphosilicat)
  • ProArgin
  • Kalium-Nitrat

Ziel

Es sollte geprüft werden, ob BioMin empfindliche Zähne wirksamer lindert als die beiden anderen etablierten Wirkstoffe.

Methode

  • 90 Patienten mit Dentinhypersensibilität
  • zufällige Einteilung in 3 Gruppen
  • Bewertung der Sensibilität bei:
    • Luftreiz
    • Kaltwasser
    • taktiler Reizung
  • Messung:
    • zu Beginn
    • nach 15 Tagen

Ergebnisse

  • Alle drei Zahnpasten reduzierten die Empfindlichkeit
  • BioMin zeigte die stärkste Verbesserung
  • besonders bei Luftreiz und Kaltwasser war BioMin den anderen Gruppen überlegen
  • bei der taktilen Sensibilität war die Verbesserung weniger deutlich

Warum BioMin besser abschnitt

Die Autoren erklären die Wirkung über vier Schritte:

  1. chemische Bindung an die Zahnoberfläche
  2. langsame Freisetzung von Calcium, Phosphat und Fluorid
  3. Bildung von Fluorapatit-Kristallen in und auf den Dentintubuli
  4. zusätzliche Remineralisation und Schmelzstärkung

Dadurch werden die Tubuli tiefer und stabiler verschlossen, was zu einer nachhaltigeren Desensibilisierung führen kann.

Einschränkungen

  • kleine Stichprobe
  • kurze Studiendauer von nur 15 Tagen

Fazit

BioMin war in dieser Studie wirksamer als ProArgin und Kalium-Nitrat bei der Behandlung empfindlicher Zähne. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass BioMin eine vielversprechende Option für die schnelle und effektive Reduktion von Dentinhypersensibilität ist.

Lorenza Dahm